Aktuelle News von Kiliandruck

Detailansicht

Partielles Booklet-Etikett kombiniert Mehrseiter- mit Einseiter-Etikett

01.06.2015

Das eigentliche Booklet macht nur etwa die Hälfte des Etikettes
aus und bildet zugleich das Facing, also die Frontseite, des
Produktes. Dort findet der Benutzer auf zehn aufklappbaren Seiten
Anwendungsinfor­mationen, Hinweise für den sicheren Umgang und
Erste-Hilfe-Maßnahmen. Auf der Rückseite des 100-Gramm-Rundge-
bindes ist der einlagige Teil des Booklet-Labels sichtbar, der die
Kennzeichnungsvorschriften gemäß den EG-Richtlinien für Gefahr-
stoffe enthält.

 

Für Spiess-Urania Chemicals hat das von KilianDruck konzipierte
partielle Booklet gleich mehrere Vorteile: „Wenn die Richt­linien für
Kennzeichnungsvorschriften sich ändern und wir dadurch die rück-
seitigen Gefahrenhin­weise anpassen müssen, wird die Frontseite nicht zerstört. Eventuelle Überklebeaktionen werden so einfacher und kostengünstiger. Zudem ist das partielle Booklet aufgrund seiner verringerten Größe für den Verbraucher griffiger und benutzerfreundlicher.“

 

Außerdem wird der Spendeprozess erleichtert: Während bei größeren Gebinden wie beispielsweise Kanistern jeweils ein Vorder- und Rücketikett in zwei getrennten Vorgängen aufgebracht werden, lässt sich das partielle Booklet-Etikett in einem Rutsch auf die Flasche rundum aufspenden.

 

Standard-Etiketten gibt es nicht


Der seit vielen Jahren anhaltende Trend zu mehrseitigen Spezial-Etiketten ist ungebrochen. Als einer der Pioniere hat sich KilianDruck in diesem zunehmend umkämpften Markt gut positioniert. Hierbei spielt der enorme Wissensvorsprung, den das Grünstadter High-Tech-Unternehmen auf­gebaut hat, eine große Rolle. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der intensiven Beratung der Kunden. „Keines der mehreren tausend Etiketten, die wir für Kunden entwickelt haben, ist gleich. Standardprodukte gibt es nicht“, betont Silke Krajewski, die gemeinsam mit ihrem Vater seit 2011 die Geschäfte von KilianDruck führt.

 

Jede Verpackung, jeder Behälter habe eine eigene Form und eigene Anforderungen, jedes Etikett müsse viele verschiedene Zwecke erfüllen und jede maschinelle Verarbeitung sei unterschiedlich. „Wird ein Produkt zum Beispiel heiß oder kalt abgefüllt, muss der Kleber den Temperaturen standhalten. Wird ein Rundgebinde etikettiert, muss das Booklet anders als bei einem Flachgebinde konzipiert werden“, nennt Krajewski nur zwei Beispiele aus der Praxis. Der Beratungsbedarf bei Booklet-Etiketten, die KilianDruck bis zu 36 Seiten stark fertigt, sei deshalb sehr hoch.

 

Ein KilianDruck-eigenes Innovationsteam kümmert sich darum, die mehrlagigen Etiketten optimal auf die Gebinde und Anforderungen der Kunden anzupassen. „Oft gehen wir mit an die Abfüll- und Etikettieranlage, um bereits dort im Vorfeld einen reibungslosen Spendevorgang der Booklets zu garantieren“, so Krajewski weiter. KilianDruck beliefert weltweit renommierte Unterneh­men der Agrar-, Kosmetik-, Reinigungsmittel-, Tiernahrungs-, Lebensmittel-, Automobil- und Mine­ralölindustrie, Abfüller- und Abpackbetriebe sowie etliche Firmen der breitgefächerten Chemie­branche.

 

Trend zu Booklet-Etiketten ist ungebrochen


Die Zukunftsaussichten für Booklet-Etiketten sieht Krajewski, die auch 2014 mit einem Umsatzwachstum rechnet, optimistisch. Sie bieten immer dann eine ideale Lösung, wenn der Platz auf einem Universaletikett nicht ausreicht. Das passiert zum Beispiel, wenn der Gesetzgeber vorschreibt, viele Informationen wie etwa Kennzeichnungsvorschriften direkt auf dem Produkt anzubringen. International agierende Unternehmen haben aber auch erkannt, dass sie auf mehrseitigen Labelbooks Gebrauchsanweisungen in mehreren Sprachen unterbringen können, was Lagerhaltungs- und Logistikkosten reduziert.

 

Marketingexperten wiederum schätzen so genannte aufmerksamkeitsstarke OnPack-Labels, um damit einzelne Verkaufsaktionen zu bewerben. Im Gegensatz zur Bedruckung von Faltschachteln oder Umverpackungen können die Labels nach dem Ende der Promotion einfach entfernt werden. Stark im Kommen sind Booklet-Etiketten auch, weil sie den größeren Platz nutzen, um ihr Produkt aus Technik- oder Marketingperspektiven zu erklären. Krajewski zitiert hier gern das im Bioladen für 30 Euro verkaufte Olivenöl, dessen Etikett eine ganz eigene Geschichte um Herkunft, Verar­beitung und Lifestyle erzählt. „Wir agieren in einem Wachstumsmarkt“, ist Krajewski sich sicher und sieht sich und ihre rund 110 Mitarbeiter auch für kniffligste Aufträge bestens gerüstet.